Donnerstag, 28.10.2021 00:51 Uhr

Tor zwischen Vergangenheit und Zukunft

Verantwortlicher Autor: Sebastian Böckelmanm Warschau, 11.09.2021, 16:32 Uhr
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Warschau [ENA] Ziel meiner Reise war die Hauptstadt Polens. Wir sprechen von Warschau. Sie ist die weitläufige Hauptstadt Polens. Architektonisch ist diese Stadt eine Perle. Die vielfältige Architektur der Stadt, welche von gotischen Kirchen über klassizistische Paläste bis zu Häuserblocks aus der Sowjetzeit und modernen Wolkenkratzern geht, spiegelt ihre lange, turbulente Geschichte wider.

Wer nach Warschau reist, muss auf jeden Fall einmal durch die Altstadt schlendern und das idyllische Flair dort erleben. Hier reihen sich schnuckelige, bunte Häuser und eine Vielzahl an Cafés und Bars aneinander. Die Altstadt der Stadt wurde nach ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wiederaufgebaut. Im Zentrum liegt der Marktplatz mit pastellfarbenen Häusern und vielen Cafés. Diese Altstadt ist die echte Perle der Hauptstadt Sie überzeugt mit farbenfrohen Mietshäusern und der einzigartigen Atmosphäre in den engen Gässchen. Sie in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen worden.

Der Besuch des Königsschlosses ist sehr empfehlenswert. Hier wurde die Verfassung vom 3. Mai verabschiedet, die erste Verfassung in Europa und die zweite in der Welt. In der ehemaligen Residenz der polnischen Herrscher werden Sie neben den Räumen unter anderem Gemälde des berühmten Rembrandts und Leinwände on Bernardo Bellotto, genannt Canaletto, erleben können und staunen.

Auf dem Schlossplatz steht die Sigismundssäule, ein Denkmal zu Ehren Zygmunt III Waza, der im 16. Jahrhundert die polnische Hauptstadt von Krakau nach Warschau verlegte und ein imposantes Fotomotiv ist. Es ist das älteste und höchste säkulare Denkmal der Hauptstadt, ein wunderschönes Wahrzeichen, an dem sich Warschauer oft zu Treffen einfinden und welches weithin sichtbar ist. Der Markt in der Altstadt ist einer der ältesten und bezauberndsten Plätze in der Stadt Warschau. Erbaut wurde er an der Wende vom 13. zum 14. Jahrhundert. Hier wurden Feste und Messen veranstaltet, aber auch Verurteilte hingerichtet und damit war er schon immer das Kernstück von Warschau.

Obwohl er bereits mehr als sieben Jahrhunderte existiert, hat sich seine Form kaum verändert. In der Mitte des Platzes steht eine Statue der Seejungfrau, die zum Wahrzeichen und zur Hüterin der Stadt wurde. Die imposante Statue der Warschauer Seejungfer in der Mitte des Platzes ist das Symbol der Stadt. Wenn Sie sich für die Geschichte der Stadt interessieren, besuchen Sie das Warschauer Museum in der Nähe vom Stadion oder begeben Sie sich auf den Pfad der Kulturkeller in der Altstadt.

Bevor Sie abreisen, müssen Sie aber auf jeden Fall den Kulturpalast gesehen haben. Eigentlich ist es unmöglich, ihn nicht zu sehen, da ist das höchste und zugleich bekannteste Gebäude Warschaus, das man fast von jeder Stelle in der Stadt aus sehen kann. Er wurde 1955 auf Initiative von Józef Stalin als “Geschenk des sowjetischen Volkes für die Polen” errichtet und steht bis heute. Russische Arbeiter hatten ihn über einen langen Zeitraum gebaut, und er galt als Repräsentant der sozialistischen Macht und des Stolzes des polnischen Volkes. Des nachts wird das Gebäude herrlich beleuchtet und zusätzliche Beleuchtung sorgt zu besonderen Anlässen für entsprechende Stimmung.

Warschau ist eine Stadt zwischen Vergangenheit und Zukunft und auf jeden Fall eine Reise wert.

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